Kupfer

Kupfer gehört zu den Metallen, dessen Verarbeitung dem Menschen schon seit über 10.000 Jahren bekannt ist. Es ist ein Metall, welches in der Natur in Reinform (gediegen) vorkommt. Durch die rote, metallisch glänzende Farbe wurde es sehr früh entdeckt.

Da das Metall sehr weich ist, lässt es sich sehr einfach durch Hämmern umformen. So wurde Kupfer sehr schnell zu einem beliebten Material für Schmuck. Neben Gold und Silber gehörte Kupfer zu den Metallen, die schon sehr früh zu Blechen verarbeitet werden konnten.

Förderung

Lagerstätten gibt es auf der ganzen Welt. Doch in reiner Form, gediegen, ist es nur in wenigen Lagerstätten zu finden. Aus diesem Grund werden vorrangig Kupferkiese und andere Erze abgebaut, in denen das begehrte Metall enthalten ist. Kupfer bildet in der Verwitterung recht farbintensive Mineralien, die durch ihre blauen und grünen Verfärbungen einen guten Hinweis auf Lagerstätten darstellen. Vor allem Chrysokoll und Chalkopyrit sind wichtige Erze, die zur Gewinnung des Metalls genutzt werden.

Verwendung

gezüchteter KristallKupfer leitet sehr gut Strom und Wärme. Diese Eigenschaften machen dieses Metall unverzichtbar für die Industrie. Vor allem im Elektrobereich kann nicht darauf verzichtet werden und ist praktisch in jedem Kabel zu finden. In der Chemie sind Kupferverbindungen auch von großer Bedeutung. Sehr bekannt ist Kupfersulfat als chemischer Katalysator, der in Schwimmbädern als Algenschutzmittel genutzt wird. Weitere Verwendung findet Kupfersulfat als Pflanzenschutzmittel gegen Pilzbefall. Auch im Bauwesen wird Kupferblech als Dachdeckung bei Gebäuden genutzt.

gediegen KupferDieses Metall hat die Eigenschaft im Laufe von mehreren Jahrzehnten zu korrodieren. Dabei entsteht eine dünne Patina die mit fortschreitendem Alter einen grünen Farbton annimmt. Chemisch betrachtet reagiert das es mit dem Sauerstoff in der Luft und den Mineralien und dem Wasser von Niederschlägen.

Dabei bildet sich ein Malachit, ein Mineral, welches auch in natürlichen Lagerstätten entsteht. Malachit hat eine grüne bis grünblaue Farbe und verleiht den Dächern sein typisches Erscheinungsbild.

Kann man Kupfer laserschneiden?

Kupfer ist ein Werkstoff, der sich extrem schwierig mit dem Laser zuschneiden lässt. Es wurde im Altertum als Spiegeloberfläche benutzt und diese Eigenschaft macht das Zuschneiden mit einem herkömmlichen CO2-Laser fast unmöglich. Der Laserstrahl würde zum großen Teil reflektiert, was ein großes Sicherheitsrisiko darstellt.

Auch mit anderen Lasertypen ist Kupfer nur schwer zu schneiden, da dieses Metall eines der besten Wärmeleiter überhaupt ist. Da bei der Einwirkung des Laserstrahls die Wärme sofort an das umgebende Material abgegeben wird, kann es nur mit sehr viel Leistung geschnitten werden, um die Hitzeableitung zu kompensieren.

Verarbeitung von Kupferblechen bei Rime

Trotz der Probleme beim Laserzuschnitt von Kupfertafeln verfügen wir über eine große Auswahl an Blechbearbeitungsverfahren, die auch für Kupfer geeignet sind. Bei Rime werden Kupferbleche mechanisch mit der Schlagschere zugeschnitten und dann auf Wunsch durch Abkanten, Stanzen, Rundbiegen und andere Verfahren weiter verarbeitet.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie Bedarf an Blechprodukten aus Kupfer haben. Bitte beachten Sie, dass wir keine unbearbeiteten Kupferbleche verkaufen.

Wir beraten Sie gern!