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Spundwände

Spundwände kommen immer dort zum Einsatz, wo Bauten in Gewässern oder in deren Nähe errichtet werden. Die Herstellung erfolgt aus Stahlprofilen, welche bis zu 16 mm dick sein können. Die Aufstellung der Spundwände erfolgt ganz dicht zusammenhängend. Somit wird gewährleistet, dass kein Wasser mehr in die Baustelle eindringen kann. Sie gelten praktisch als Wasser undurchlässig.

Sie sind aber auch aus dem Tiefbau oder Straßenbau nicht mehr weg zu denken. Hierbei kommen sie zur Sicherung von Baugruben zum Einsatz, bei denen keine Aufschüttungen oder Böschungen möglich sind. Nach Beendigung der Baumaßnahme werden die Spundwände wieder gezogen, so dass diese an anderen Stellen erneut zum Einsatz kommen können.

Der Einsatz von Spundwänden im Stahlwasserbau

Spundwände können aber auch als dauerhafte Sicherung in Hafenanlagen, Schleusen oder als Hochwasserschutz errichtet werden. Die Errichtung von Spundwänden erfolgt über Spundrammen. Das sind spezielle Baumaschinen, welche die einzelnen Spunddielen bzw. Spundbohlen in das Erdreich rammen oder auch rütteln. Verbunden sind die einzelnen Profilwände über Nut und Feder, welche dicht in einander greifen.

Spundwände werden aus den gängigen Baustählen S235JR+AR oder auch S355JR+AR gefertigt. Für einen besonderen Schutz vor Korrosion wird dabei nicht gesorgt.