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Die Geschichte unserer Firma

1992: Stahlwerk Riesa – Das Ende einer Ära

Große Teile des alten Stahlwerks werden abgerissen

Viele Riesaer werden sich noch an diesen Anblick erinnern. Auch wenn die Schornsteine des Stahlwerkes schon lange nicht mehr stehen – der Anblick ist vielen noch sehr vertraut. Bereits seit 1843 gibt es ein Stahlwerk in Riesa.

Durch die Mangelwirtschaft der DDR-Zeit war die Bausubstanz des Stahlwerks teilweise so schlecht geworden, dass für einige Gebäude nur der Abriss in Frage kam. An der Stelle, an der sich früher das Martinswerk 1 befand, siedelten sich neue Firmen an und bauten neue Werkhallen. Auch die Firma Rime wird sich im ehemaligen Stahlwerksgelände ansiedeln.

1993: Der erste Spatenstich

Eine neue Firma siedelt sich an

Am 15. April 1993 begannen die Bauarbeiten für die Errichtung einer Werkhalle mit Bürogebäude.

Zu diesem Zeitpunkt war bereits das Stahlwerksgebäude an der Lauchhammerstraße komplett abgerissen.
Das verwaiste Grundstück blieb nicht lange ungenutzt. Schon wenige Wochen nach dem Abriss standen wieder Bagger auf dem Gelände.

1993: Beginn der Bauarbeiten

Blechbearbeitung in Riesa

Im Juni 1993 gingen die Bauarbeiten schnell voran. Innerhalb weniger Wochen wurden die Fundamente hergestellt und die Stahlkonstruktion der Halle fertiggestellt. Die Werkhalle war 80 Meter lang und 40 Meter breit. Das ist viel Platz für die modernen CNC-Bearbeitungsmaschinen, die schon 3 Monate später in der Halle aufgebaut werden sollten. Bis dahin war noch viel zu tun.

Am 22. Juni 1993 wurde mit dem Bau des Hallendaches begonnen.

1994: Moderne Blechbearbeitungsmaschinen

Anlieferung der ersten Maschinen

Die Bauarbeiten gingen rasch und ohne größere Probleme voran. Innerhalb weniger Monate wurde die komplette Werkhalle errichtet. Im März 1994 wurden die ersten CNC-Maschinen angeliefert und aufgebaut. Bis zur feierlichen Eröffnung blieben nur noch knapp 8 Wochen!

Die Rime GmbH wird feierlich eröffnet

Ein Jahr nach dem ersten Spatenstich wurde am 6. Mai 1994 die Fertigstellung der Werkhalle sowie des Bürogebäudes gefeiert. Viele Riesaer nutzten die Gelegenheit, einen Blick in die Produktionshalle zu werfen. Am Montag, den 9. Mai wurden die ersten Werkstücke hergestellt.

1997: Die Werkhalle wir weiter ausgebaut

Im Sommer soll alles fertig sein!

In diesen Zeiten ist es eher die Ausnahme, wenn eine Firma wegen guter Auftragslage die Produktion erweitert. Der erste Spatenstich für einen Hallenbau wurde kürzlich auf dem Gelände der Firma Rime an der Heinrich-Schönberg-Straße gegraben.

In Anwesenheit von Landrat Rainer Kutschke und Riesas 1. Bürgermeister Wolfram Köhler, sprach Firmenchef Rolf Rinklin von einer sehr guten Auftragslage, die den Erweiterungsbau notwendig mache. Den Bau der 2.000 Quadratmeter großen Halle übernahm die Firma Freyler Industriebau Riesa. Dazu Geschäftsführer Rainer Ohlrogge: “ Wir freuen uns darauf, auch bei diesem Vorhaben unsere Kompetenz unter Beweis stellen zu können.“ Bereits Ende Mai soll alles fertig sein. Noch im Sommer diesen Jahre beginnt dann die Produktion mit einer modernen Laserschneidanlage zur Blechbearbeitung.

2012: Neubau eines größeren Stickstofftanks

Anbinden des Tanks an die Gasversorgung Im Mai wurde unsere neue Laseranlage in Betrieb genommen. Die Anlage hat einen Bearbeitungsbereich von 16 x 4 m und erweitert unsere bisherige Kapazität um mehr als das Doppelte. Das heißt, dass ab diesem Tag insgesamt drei Laserschneidemaschinen mit Schutzgasen versorgt werden müssen.

Aus diesem Grund haben wir unseren Stickstofftank durch ein größeres Exemplar ausgetauscht, welcher mehr als die doppelte Menge Gas aufnehmen kann. Bei Rime kommen die Schutzgase Helium, Argon und Stickstoff zum Einsatz. Der neue Tank ist für Stickstoff bestimmt, weil wir diesen am häufigsten benötigen.