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Rundbiegen – Bleche rundbiegen

Rundbiegen erfolgt bei Rime durch den Einsatz einer modernen CNC-4-Walzen-Rundbiegemaschine, zum Umformen von Blechen nach Ihren Wünschen. Die Formenvielfalt ist sehr groß. So können wir für Sie Halbschalen, konische Rundungen, Übergänge und Ringe rundbiegen. Der kleinstmögliche Durchmesser beträgt 260 mm, die maximale Blechstärke 6 mm.

Rundbiegen ist mit Abkanten vergleichbar, da das Material durch eine Krafteinwirkung umgeformt wird. Dabei wird das Blech nicht zerschnitten oder zerspant. Aus diesem Grund gehört das Rundwalzen von Blechen zu den spanlosen Blechformungsverfahren. Rundbiegen kommt zur Anwendung, wenn eine Blechtafel mit einem größeren, glatten Radius ausgestattet werden muss, den wir mit unseren Abkantpressen nur in Stepkantung herstellen können. Bei uns verwenden wir eine 4-Walzen-Rundbiegemaschine, zum Biegen von Blechen.

Die Möglichkeiten beim Rundbiegen

Durch diese Maschine können Halbschalen und konische Rundungen, Übergänge und Ringe gebogen werden. Die CNC-Steuerung ermöglicht auch kreative Formen nach Kundenwunsch.

Wie funktioniert Rundbiegen?

Aufbau RundbiegemaschineStellung der Walzen zum RundbiegenWie schon der Name sagt, verfügt unsere Vier-Walzen-Rundbiegemaschine über vier Walzen. Damit das Blech gleichmäßig rund gebogen werden kann, spielt die Anordnung der einzelnen Walzen untereinander eine wichtige Rolle. Im Prinzip befinden sich zwei Walzen an der Seite.

Diese können in ihrer Höhe nicht eingestellt werden. Zwischen diesen beiden Walzen sind senkrecht zueinander zwei weitere Walzen angebracht. Diese sind im Vergleich zu den Seitenwalzen in ihrer Höhe veränderbar. In der Grundeinstellung befinden sich die drei unteren Walzen auf einer Höhe. Zwischen den mittleren Walzen ist ein schmaler Spalt, durch den das Blech geleitet wird. 

Eine Blechtafel würde in dieser Einstellung die Maschine ungebogen durchlaufen. Nach Eingabe von Materialart, Blechdicke und Biegeradius stellt sich die CNC-Maschine auf das Rundbiegen ein, indem die mittleren Walzen im Verhältnis zu den Seitenwalzen nach unten justiert werden.

Je tiefer diese Wellen eingestellt werden, desto kleiner ist der Biegeradius. Der kleinste Biegeradius entspricht dem oberen Walzendurchmesser.