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Abkanten Sachsen

Rime ist eine der wenigen Firmen in Sachsen, die Bleche auf einer Länge von 16 Meter abkanten kann.

Abkanten ist eine unserer wichtigsten Bearbeitungsmöglichkeiten in der Blechbearbeitung . Wir verfügen über fünf Abkantpressen, von denen zwei Maschinen im Tandembetrieb genutzt werden. So sind wir in der Lage, Bleche bis zu einer Länge von 16.000 mm abkanten zu können. Betreiben wir die Tandem – Abkantpresse als Einzelmaschinen, verfügen wir über insgesamt drei Maschinen mit einer Bearbeitungslänge von 8.000 mm und arbeiten aufgrund dieser hohen Kapazität Aufträge in kürzester Zeit ab.

XXL Abkanten bis 16 Meter

Der benötigte Kraftaufwand wächst exponentiell im Verhältnis zur Materialstärke. Bei unserer maximal möglichen Länge von 16.000 mm muss die Maschine eine Presskraft von über 150 Tonnen pro Meter aufbauen. Dabei wird die maximale Kraft von 2.500 Tonnen erreicht. Diese Leistung erlaubt uns bis zu 30 mm starkes Stahlbleche auf voller Länge von 16.000 mm abzukanten. Unsere kleineren Maschinen sind perfekt zum Biegen von kürzeren und dünneren Blechen geeignet.

Zum Abkanten von Blechen stehen folgende Maschinen bereit:

EHT Abkantpresse

Variopress 225-35

  • Arbeitsbereich: 3.500 mm Abkantlänge
  • Leistung: 225 Tonnen Presskraft
  • Hersteller: EHT

Kleine, präzise Biegeteile

6 Meter Abkantpresse

Variopress 300-60

  • Arbeitsbereich: 6.000 mm Abkantlänge
  • Leistung: 300 Tonnen Presskraft
  • Hersteller: EHT

Abkantteile bis 6 Meter Länge

Abkantpresse 8 Meter

Variopress 600-80

  • Arbeitsbereich: 8.000 mm Abkantlänge
  • Leistung: 600 Tonnen Presskraft
  • Hersteller: EHT

XL Abkanten bis 8 Meter

16 Meter Tandem-Abkantpresse

Variopress 1250-80 Tandem

  • Arbeitsbereich: 16.000 mm Abkantlänge
  • Leistung: 2.500 Tonnen Presskraft
  • Hersteller: EHT

XXL-Abkanten bis 30 mm Materialdicke

So funktioniert Blech Abkanten

StempelUnterwerkzeugAbkanten ist eines der wichtigsten Verfahren und kann auch als Kanten, Biegen oder Gesenkbiegen bezeichnet werden. Eine Abkantpresse verfügt jeweils über ein Ober- und Unterwerkzeug.

Beim Abkantprozess wird das Oberwerkzeug, auch Stempel genannt, kontrolliert in das Unterwerkzeug (Matrize) gedrückt. Das Blech wird zwischen die Werkzeuge gelegt und durch das Absenken des Stempels in gewünschte Form gebogen.

Vorteilhaft ist, dass mit professionellen Abkantpressen Winkel und Radien gleichermaßen gebogen werden können. Dies kann durch einfaches Auswechseln von Biegestempel erreicht werden. Der Stempel hat genau die Form, die man für das Blech benötigt. Je nach Absenkungstiefe kann das Blech unterschiedlich stark gebogen werden. Um den Abkantvorgang so effizient wie möglich zu gestalten, wird das zu biegende Material an einen Anschlag angelegt.

Bei unseren Maschinen erfolgen alle Einstellungen durch eine CNC-Steuerung. Diese ermöglicht auch das Simulieren des geplanten Biegevorganges. So kann die Eintauchtiefe optimal geplant werden, ohne Probebiegungen vornehmen zu müssen.

Unsere vier Abkantpressen

Abkanten von Dillidur bzw. Dillimax – Verschleißblechen

Trotz großer Zähigkeit, Schlagfestigkeit und Widerstandskraft lassen sich Verschleißbleche von Dillinger sehr gut verarbeiten. Nach Angaben des Herstellers eignen sich diese Bleche zum Kaltumformen und Zerspanen. Unsere Maschinen lassen sich auf Blech mit höherer Festigkeit einstellen, so dass ein eventuelles Rückfedern des Materials beim Biegeprozess ausgeglichen werden kann.

Kontaktieren Sie uns, wenn Sie Produkte aus verschleißfesten Materialien benötigen.

Wir beraten Sie gern!

Welche Abkantverfahren gibt es?

Freies Abkanten

Visualisierung Prozess AbkantenDas Blech muss so in die Maschine eingelegt werden, dass das Material nur auf den beiden oberen Kanten der Matrize aufliegt. Durch die vorprogrammierte Absenkungstiefe des Stempels erfolgt CNC-gesteuert, wobei das Oberwerkzeug das Blech in die Matrize drückt und so den gewünschten Winkel biegt. Der Absenkvorgang endet jedoch, bevor das Blech die Matrize berührt. Der große Vorteil des freien Abkantens liegt in der Flexibilität verschiedene Winkel zu biegen, ohne das Werkzeug wechseln zu  müssen. Das ist auch ein Grund, weshalb man freies Abkanten so häufig anwendet.

Abkanten mit Prägung

Im Grundprinzip funktioniert Prägebiegen genauso wie freies Biegen. Der einzige Unterschied liegt in der großen Presskraft, welche auf das Werkstück einwirkt. So abgekantete Winkel sind genauer, da das Werkstück komplett in die Matrize gepresst wird. Nachteilig bei diesem Verfahren ist eine geringe Flexibilität.

Jede Matrize ermöglicht das Abkanten eines definierten Winkels. Bei Werkstücken mit verschiedenen Winkelvorgaben muss die Abkantpresse umgerüstet werden. Dies hat einen nachteiligen Einfluss auf den Stückpreis.

Drei-Punkt-Abkanten

Das zu biegende Blech wird genauso wie beim freien Biegen auf die Matrize gelegt, sodass das Material das Unterwerkzeug nur an den beiden oberen Kanten berührt.

Auch der Absenkvorgang ähnelt dem des freien Abkantens, nur dass der Stempel so weit gesenkt wird, bis das Blech die Matrize mittig (am 3. Punkt) berührt.

Ist das untere Werkzeug mit einem verstellbaren Gegenhalter ausgestattet, können unterschiedliche Winkel ohne Werkzeugumbau gekantet werden.

Diese Werkzeuge sind in der Anschaffung sehr teuer und werden nur von wenigen Herstellern eingesetzt.

Abkanten mit Nachsetzen

Zum Biegen von Blechen mit bestimmten Innenradien steht uns eine große Anzahl an Radienwerkzeugen zur Verfügung. Es gibt jedoch Aufträge bei denen Radien benötigt werden, welche größer sind als vorrätige Werkzeuge.In solchen Fällen biegen wir alle geforderten Radien durch “Abkanten mit Nachsetzen”.
In diesem computergesteuerten Biegeprozess wird Blech Schritt für Schritt mit unterschiedlich starken Kantungen versehen, sodass der gewünschte Innenradius entsteht.

Die CNC-Steuerung stellt dabei die Eintauchtiefe des Stempels und den Anschlag millimetergenau ein. Die Maßgenauigkeit des Radius ist jedoch von mehreren Faktoren abhängig. Im Prinzip definiert sich das Rundungsmaß durch die Anzahl der erforderlichen Kantungen und die Materialdicke.

Wozu benötigt man Kantfolie?

 

Durch Oberflächenschutz durch KantfolieAbkanten mit Kantfolieden Einsatz von Kantfolie wird die Gefahr der Abdruckbildung auf sensiblen Blechen Kantteilen aus Stahl, Edelstahl mit Schliff, Aluminium oder Spiegel-V2A / V4A vermieden.

Die Kantfolie wird zwischen Werkstück und Matrize gelegt und schützt das Blech vor dem direkten Werkzeugkontakt. Sie besteht aus Polyester oder auch Polyamid, ist mechanisch extrem belastbar und kann für mehrere Kantungen eingesetzt werden.

Die Kantfolie ist einfach zu handhaben. Ein Wechsel kann schnell und unkompliziert erfolgen. Da durch die Folie das Werkzeug nicht in direktem Kontakt mit dem zu kantenden Material steht, findet keine Verschmutzung der Kantteile statt. Eine Nachbearbeitung der Bleche entfällt somit. Dies erhöht natürlich die Qualität des Produktes.

Biegen von BlechtafelnAbkanten oder Biegen ist ein spanfreies Blechumformungsverfahren, bei dem Blechtafeln durch mechanische Krafteinwirkung umgeformt werden.

Bei Rime erfolgt die Umformung mittels vier moderner CNC-Abkantpressen mit den Abmessungen von 4, 6, 8 und 16 m. Diese Pressen sind CNC-gesteuert und erleichtern den Biegevorgang ungemein. Unsere Möglichkeit Biegeprozesse zu simulieren hilft Probebiegungen zu vermeiden und Material und Zeit zu sparen. Doch Maschinen können uns nicht die gesamte Arbeit abnehmen. Das Abkanten erfolgt im Prinzip durch Eintauchen des Stempels in die Matrize. 

Zwischen beide Werkzeuge wird das Blech eingelegt, welches durch das Absenken des Stempels in die Matrize gedrückt und so den gewollten Winkel gebogen. Doch dieser Abkantprozess birgt einige Details, welche für einen optimalen Biegevorgang unbedingt beachtet werden müssen. Nicht jedes Metall verhält sich gleich, wenn man es den großen Kräften aussetzt.

Was muss bei kleinen Radien beachtet werden?

Der der kleinstmögliche Radius, mit dem eine Blechtafel ohne Materialschäden gebogen werden kann, wird Mindestbiegeradius genannt. Dieser Wert ist vom Material und Blechdicke abhängig. Lesen Sie dazu unseren Artikel im Blech Wiki!

Wozu braucht man Großteile?

 

Nachmessen des BiegevorgangesBlechformate mit einer Größe von 8 bis 16 Meter   Größer, schneller, weiter… – Nach Fortschritt streben, eigenen Grenzen verschieben und Überwindung technischer Limits sind tief im Wesen des Menschen verankert. Und so werden Jahr für Jahr neue Rekorde gebrochen. 2010 wurde in den Vereinigten Arabischen Emiraten das bislang höchste Gebäude unserer Welt fertig gestellt. Vom Boden bis zur Mastspitze beträgt die Höhe des “Burj Khalifa” stolze 830 Meter. Es gibt Fahrzeuge, die in der Salzwüste Arizonas schneller als der Schall fahren und Brücken, welche nicht nur breite Flüsse, sondern ganze Meerengen überwinden.

Die Brücke mit der größten Spannweite ist die Storebælt-Brücke in Dänemark. Der Abstand zwischen zwei Pylonen ist größer als 1.600 Meter. Undenkbar wären solche Bauwerke ohne hochfeste und stabile Baustoffe und den modernen Verarbeitungsmethoden.

Auch in der Bearbeitung von Blechen geht der Trend zu immer größeren Werkstücken. Die Möglichkeit Bleche mit einer Länge von über 8 m biegen zu können hat einige Vorteile. Vor wenigen Jahren konnten noch keine Großteile bearbeitet werden. Wurde beispielsweise ein Kantteil mit einer Länge von 16 m benötigt, mussten solche Werkstücke aus mehreren kleineren Teilen zusammengeschweißt werden.

Trotz moderner Schweißverfahren stellen Schweißnähte immer eine Schwachstelle dar. Durch Hitzeeinwirkung beim Schweißen schmilzt nicht nur das Material. Es verändert auch seine kristalline Struktur geringfügig, wodurch dann das hergestellte Großteil in seiner Tragkraft und Rostanfälligkeit geschwächt wird. Eine Herstellung von Schweißnähten ist außerdem zeit- und materialaufwendig, da z.B. geschweißte Brückenträger unter Schutzgasanwendung geschweißt und danach durch Röntgenkontrolle überprüft werden müssen.

Um diesen Aufwand zu reduzieren, werden immer größere Teile hergestellt. Maschinen, die in der Lage sind solche Teile zu bearbeiten, wachsen sozusagen mit den größer werdenden Blechteilen mit. In Europa hat sich in den letzten Jahren eine starke Nachfrage nach Großteilen gebildet. Ein internationaler Transport langer Blechtafeln ist sehr teuer, sodass sich die Einfuhr aus asiatischen Ländern nur für kleine Teile lohnt.

Dicke und lange Bleche abkanten

Kanten bis 16 MeterWie folgen nun diesen neuen Anforderungen und bieten seit 1. Dezember 2011 die Möglichkeit sehr lange Blechteile abzukanten. Doch dies ist nur eine Facette unserer neuen Möglichkeiten. Oft geht es nicht nur darum Großteile in einer bestimmten Länge zu biegen – auch die Fähigkeit dicke Blechstärken kanten zu können ist sehr gefragt. Dafür steht uns eine moderne Abkantpresse mit einer Gesamtpresskraft von 25.000 kN zur Verfügung. Damit ist die Maschine praktisch in der Lage, 30 mm starkes Stahlblech auf voller Länge abzukanten. Bei 2.000 mm Abkantlänge schafft diese Maschine sogar Bleche mit einer Materialstärke von 70 mm.

Aus unserem bestehenden “XL” – Angebot wird ”XXL” und wir können Ihnen Blechteile anbieten, die in ihrer Länge gerade noch mit einem Lastkraftwagen transportabel sind. Mit solchen Werkstücken ermöglichen wir den Bau und Entwicklung von größeren und stabileren Bauwerken und folgen unseren menschlichen Zielen immer größere und bessere Bauwerke zu errichten.

Herstellung von ScharnierenKanten von ProfilenAbkantprofilKanten mit Nachsetzen

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Weitere Bearbeitungsmöglichkeiten:

  1. Laserschneiden bis 16 Meter
  2. 3D Fräsen bis 1.800 mm
  3. Stanzen & Nibbeln bis 8 Meter
  4. Herstellung von Schweißbaugruppen bis 16 Tonnen
Autor: Rime GmbH
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